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Notbeleuchtung auf Baustellen

KI-generiertes Symbolbild

Notbeleuchtung auf Baustellen: normkonform, flexibel und ohne Bauverzug

Baustellen gelten als einer der anspruchsvollsten Anwendungsfälle für temporäre Sicherheitsbeleuchtung. Wechselnde Gebäudestrukturen, fehlende Festinstallation, enge Zeitpläne und strenge Abnahmekriterien – wer hier auf das falsche System setzt, riskiert Verzögerungen und Normverstöße.

Wie eine flexible, normkonforme Notbeleuchtungslösung im laufenden Bauprojekt aussehen kann, zeigt dieses fiktive Praxisbeispiel aus Hamburg.

Ausgangssituation: Notbeleuchtung auf der Baustelle – unterschätzte Pflicht

Viele Bauunternehmen behandeln Notbeleuchtung als nachgelagerte Aufgabe – ein Fehler, der spätestens bei der Abnahme sichtbar wird. Denn Baustellen fallen unter die Arbeitsstättenverordnung. Ob Sicherheitsbeleuchtung erforderlich ist, ergibt sich insbesondere aus der Gefährdungsbeurteilung und den Lichtverhältnissen – auch im Rohbau.

Für die Kellner Bau GmbH stellte sich beim Bürokomplex Hamburg Nord genau diese Frage: Wie lässt sich eine normkonforme Notbeleuchtung realisieren, die mit dem Baufortschritt mitwächst, ohne aufwändige Verkabelung und ohne die Festinstallation vorwegzunehmen?

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Die konkreten Anforderungen

  • Sicherheitsbeleuchtung in zwei Untergeschossen ab Bauphase 2 (Rohbau abgeschlossen)
  • Fluchtwegsicherung auf allen Etagen während der Ausbauphase
  • Flexible Umrüstung bei wechselnder Raumaufteilung
  • Normkonforme Dokumentation für Baubehörde und Berufsgenossenschaft
  • Spätere Integration in die geplante Festinstallation ohne Systemwechsel

Herausforderung: Temporär, aber normkonform

Auch temporäre Notbeleuchtung muss normkonform geplant und betrieben werden. Für Baustellen gelten dabei ergänzende Anforderungen. Dazu gehören:

  • Betriebsdauer gemäß Gefährdungsbeurteilung und geltendem Regelwerk
  • Regelmäßige Funktionsprüfung und Dokumentation
  • Ausreichende Ausleuchtung der Fluchtwege (min. 1 Lux auf Fluchtwegebene)
  • Kennzeichnung der erforderlichen Flucht- und Rettungswege

Klassische verkabelte Systeme scheiden auf Baustellen oft aus: Die Infrastruktur ist nicht vorhanden, Trassen ändern sich laufend, und eine spätere Anpassung ist aufwändig. Einzelbatterielösungen ohne Überwachungsfunktion wiederum erfüllen zwar die Grundanforderung, bieten aber keine zentrale Prüf- und Dokumentationsmöglichkeit – ein Risiko bei Begehungen.

Lösung: RP-Group Wireless Professional System

Nach gemeinsamer Analyse der Projektanforderungen entschied sich Kellner Bau GmbH für das Wireless Professional System der RP-Group – eine funkbasierte Notbeleuchtungslösung, die ohne feste Datenverkabelung auskommt und dennoch zentrale Überwachung ermöglicht.

Warum Wireless Professional?

Keine Datenverkabelung erforderlich:

Leuchten kommunizieren per Funk – ideal für Bauphasen ohne abgeschlossene Infrastruktur

Flexible Positionierung:

Leuchten lassen sich bei Raumänderungen ohne Aufwand umpositionieren

Zentrale Überwachung:

Automatische Funktionsprüfung und digitale Dokumentation direkt im System

Skalierbar:

Schrittweise Erweiterung mit dem Baufortschritt möglich

Zukunftssicher:

Nahtlose Integration in die spätere Festinstallation ohne Systemwechsel

Umsetzung im Projekt

In Bauphase 2 wurden zunächst die beiden Untergeschosse sowie das Erdgeschoss mit Wireless-Professional-Leuchten ausgestattet. Mit Fortschritt der Ausbauarbeiten wurden weitere Etagen schrittweise ins System integriert. Die zentrale Steuereinheit ermöglichte jederzeit eine vollständige Systemübersicht – prüfbar, dokumentierbar, abnahmebereit.

Bei finaler Übergabe des Gebäudes wurden die temporären Leuchten teilweise in die Festinstallation übernommen, teilweise durch Designleuchten aus dem RP-Group-Portfolio ersetzt. Ein Systemwechsel war nicht notwendig.

Ergebnis im Praxisbeispiel: Abnahme ohne Verzug

Im fiktiven Praxisbeispiel wurde die Notbeleuchtungslösung von der zuständigen Baubehörde und dem Prüfsachverständigen ohne Beanstandung abgenommen. Für Kellner Bau GmbH bedeutete das:

  • Kein Bauverzug durch Nachbesserungen an der Sicherheitsbeleuchtung
  • Vollständige Dokumentation für Berufsgenossenschaft und Baubehörde lag bei Abnahme vor
  • Investition in das temporäre System wurde durch Übernahme in die Festinstallation teilweise amortisiert
  • Planungssicherheit für Folgebauprojekte durch etablierten Prozess

Notbeleuchtung im Bauprojekt: Was Planer und Bauleiter wissen sollten

Aus diesem Projekt lassen sich einige praxisrelevante Erkenntnisse ableiten, die für jedes vergleichbare Bauprojekt gelten:

Früh planen statt nachträglich nachrüsten. Sobald Personen im Gebäude arbeiten, müssen die Anforderungen anhand der konkreten Gefährdung und Lichtverhältnisse geprüft werden. Wer Notbeleuchtung frühzeitig einplant, vermeidet teure Nachbesserungen.

Dokumentation von Anfang an. Prüfprotokolle und Systemdokumentation müssen bei Abnahmen vorliegen. Systeme ohne automatische Prüffunktion erzeugen manuellen Aufwand, der im Baualltag leicht untergeht.

Flexibilität als Auswahlkriterium. Auf Baustellen ändern sich Raumstrukturen laufend. Systeme, die sich ohne Verkabelungsaufwand anpassen lassen, sind hier klar im Vorteil.

Kompatibilität zur Festinstallation prüfen. Wer temporäre und dauerhafte Notbeleuchtung aus einer Hand bezieht, spart bei der Überführung Zeit und Kosten.

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